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Aktivitäten der „flotten 58er“ im zweiten Jahr (2009)

Auch in unserem zweiten 50er Jahr hatten wir viel Spaß bei unseren Unternehmungen, die diesmal vornehmlich der „Körperertüchtigung“ dienten. Obwohl ein solcher Bericht die gute Stimmung nur unzureichend wiedergeben kann, soll es doch versucht werden.

Am 4. April stand „Wandern“ auf dem Programm. Wir starteten gutgelaunt bei herrlichem Wetter am Sportheim Wieseck, Ziel: Hohe Wart. Der erste „steile“ Anstieg am Philosophenwald zog die Gruppe doch schon ziemlich auseinander, aber am „Gipfel“ erfolgte umgehend die Belohnung. Eine Vereinsfrau reichte dort ein Glas Sekt und stellte für den weiteren Weg einen mit allerlei Köstlichkeiten gefüllten Bollerwagen zur Verfügung. Bedauerlicherweise war dessen Antrieb defekt, so dass die Wandergruppe in der Folgezeit nach Kräften bemüht war, das Gewicht des Fahrzeugs durch Verzehr der Ladung zu reduzieren, um das Ziehen des Gefährts zu erleichtern.

Boolerwagen streikt

 

Dies galt insbesondere angesichts des am Horizont erkennbar werdenden Anstiegs über die Rödgener Straße, vorbei am VFB-Platz und über die Bahnlinie. Nach dessen Bewältigung war dringend eine neuerliche Rast erforderlich. Wir erholten uns deshalb bei einem Gläschen „58er Brombeerlikör“. Weiter ging es am Studentenwohnheim vorbei zum „Butterweg“ (einem Fußweg, den die Anneröder früher zum Butterverkauf auf dem Giessener Wochenmarkt nutzten). An der Kreuzung Butterweg/Betonstraße traf die Gruppenleitung eine schwerwiegende Entscheidung: weiter den Butterweg entlang! Ortskundigen wurde sofort klar, das Ziel „Hohe Wart“ wird ohne Rücksicht auf die Kilometerleistung großräumig umkreist! Am Ortsrand von Annerod lernten wir eine 58er Fernwalderin kennen, die sofort eine Einladung zum nächsten Stammtisch erhielt (inzwischen ist sie Mitglied in unserer lustigen Runde!). Mittlerweile machte sich ein zunächst noch leises Murren breit. „Wie weit ist es noch? Sind wir bald da?“ Glücklicherweise kam schon kurz danach unser Ziel, die Hohe Wart, in Sicht! Schnell wurden 3 Tische zusammengestellt. Kaffee, Donauwelle, Bienenstich und Apfelstrudel hoben die Stimmung und stellten die körperliche Leistungsfähigkeit wieder her. Nach einer ausgiebigen Pause mit viel Gelächter machten wir uns auf den Heimweg. Der Rückweg ging quasi wie von selbst. Erschöpft landeten wir schließlich wieder an unserem Ausgangspunkt und verzehrten so reichlich „Grüne Soße und Heringe mit Kartoffeln“, dass kurzzeitig Überlegungen angestellt wurden, ob wir uns nicht bei der „Ranzengarde“ anmelden sollten. Am Ende zeigte sich die Wanderschar rundum zufrieden. Bei milden Frühlingstemperaturen und nach diversen „Brombeerstops“ waren sich alle einig, wir sind mindestens „gefühlte“ 50 km gelaufen!

Im weiteren Jahresverlauf machten die „flotten 58er“ ihrem Namen alle Ehre – sei es bei der Radtour entlang der Lahn bis Wetzlar oder beim Brombeerpflücken im unwegsamen Gelände. Um den Genuss des beliebten Brombeerlikörs jederzeit möglich zu machen, erstellten fleißige Strickhände für alle einen „an der Frau zu führenden“ Schnapsgläschenhalter in den Vereinsfarben.

 

Schnapsgläschen

Schließlich folgte im Sommer noch ein wunderschönes Grillfest in Olgas Garten an der Lahn, das keine Wünsche offen ließ. Es gab darüber hinaus noch weitere Aktivitäten, mit deren Schilderung wir hier die Leser aber nicht ermüden wollen. Nicht unerwähnt bleiben soll jedoch ein besonderes Event am 17. Juli 2009. Mit besonderer Freude überraschten wir unsere 1. Rechnerin Guddi anlässlich ihrer Hochzeit mit Rosen spalierstehend vor dem Giessener Standesamt.