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 Aktivitäten 2012



 

Besuch des Dunkelkaufhauses und des Viseum in Wetzlar 

am 21.01.2012

 

 

viseum1Unsere erste Unternehmung in diesem Jahr führte uns am Samstag, den 21.01.2011 nach Wetzlar. Pünktlich trafen alle zum vereinbarten Zeitpunkt am Bahnhof in Gießen ein, so dass wir sogar einen Zug früher wie geplant fahren konnten. Der Ausflug wurde gleich auf der Fahrt nach Wetzlar mit dem frisch abgefüllten Brombeerschnaps 2011 begossen. In Wetzlar blieb dann noch genügend Zeit, um einen Bummel durch das Forum zu machen, bevor wir gemeinsam zum Dunkelkaufhaus aufbrachen.

 

Das Dunkelkaufhaus im ehemaligen Kaufhaus Union bildet im Rahmen des Optikparcours einen Kontrapunkt. 

Fühlen, Riechen. Experimentieren, Schmecken.... Nichts Sehen und trotzdem viel erleben. 

 

Wenn einer unserer wichtigsten Sinne, das Sehen, ausfällt, dann schärfen sich die anderen Sinne. Eine Stunde erleben, wie es wäre, wenn man nicht sehen kann. Dinge anders erleben als sonst. Handfertigkeiten, die im Licht einfach von der Hand gehen, machen uns in Dunkelheit zu Menschen, die einfache Dinge neu erlernen müssen. Blinde Mitbürger führen hier durch die Verkaufsräume des Kaufhauses anderer Art.  

Das Dunkelkaufhaus ist kein Kaufhaus im klassischen Sinne. In drei verschiedenen "Verkaufsräumen" werden unterschiedliche Produkte dargestellt.

 

Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, und unsere Führerin Wencke ging mit uns los. Wir erhielten die Anweisung, mit der linken Hand immer Kontakt zur Wand zu halten, dann schloss sich die Tür und es war stockfinster. Als einziger Anhaltspunkt blieb tatsächlich nur die Wand und die Stimme unserer Führerin.

 

Im ersten Verkaufsraum ging es um das Thema "Riechen". Hier lagen auf einem Tisch verschiedene Stoffsäckchen mit Inhalt, den es zu erriechen galt. U.a. handelte es sich hierbei um Pfeffer, Kaffee, Liebstöckel und Zimt. Aber die einzelnen Gerüche waren meist nicht einfach zuzuordnen.

 

Im zweiten Verkaufsraum wurd das Thema "Tasten" vorgestellt. Hier galt es, verschiedene Bürsten zu ertasten und zu bestimmen - vom großen Straßenbesen bis zur Klobürste.

Anschließend versuchten wir, verschiedene Stoffe Kleidungstücken zuzuordnen. Auch wenn es nicht immer so ganz stimmte, Spaß hatten wir dabei - allerding nicht außer Acht lassend, das es Mitmenschen gibt, die nur auf Grund dieser Sinne ihr Leben meistern.

 

Als nächstes war die Geschicklichkeit gefragt: zuerst galt es einen Gegenstand durch befühlen zu bestimmen und dann die dazugehörigen, mit jeweils einem Buchstaben versehenen Holztäfelchen, in die richtige Reihenfolge zu bringen um diesen Gegenstand zu benennen. U.a. gab es Schwein, Kamel und Nashorn zu ertasten und zu schreiben. Da war jede Menge Konzentration gefordert. 

 

Nach dieser Aktion hatten wir uns eine Erfrischung verdient. Im Dunkelcafé konnte man dann verschiedene Getränke bestellen, nachdem man im Dunkeln endlich einen Stuhl gefunden und diesen erklommen hatte. Auch bezahlt wurde dann im Dunkeln. Die meisten hatten sich schon ein 2 Euro Stück extra gesteckt, und ließen sich dann das Wechselgeld herausgeben.  

 

Nach diesen vielen Erfahrungen erreichten wir den Ausgang und erblickten wieder Licht.

Unserer zweiten Gruppe hatte sich ein Reporter der Wetzlarer Neuen Zeitung angeschlossen, um im Rahmen der Berichterstattung für den Hessentag 2012 auch über das Dunkelkaufhaus einen Artikel zu schreiben. Er schoss zum Abschluss von uns noch ein Gruppenfoto. Super - wir in der Zeitung! Leider wurde dann in der Wetzlarer Neuen Zeitung doch nur ein Artikel über das Dunkelkaufhaus gedruckt - und kein Bild von uns. Es wurde uns dann aber per Mail übersandt.

Unser Besuch im Dunkelkaufhaus

 

Nach dieser für uns alle neuen Erfahrung ging es durch die Wetzlarer Altstadt Richtung Dom zum "Wirt am Dom". Hier hatten wir Plätze reservieren lassen und ließen es uns bei Salat, Pizza, Pasta und Fleischgerichten gut gehen.

 

Um 15.00 Uhr waren wir dann zu einer Führung im Viseum angemeldet. Das Viseum Wetzlar führt ein historisches Gebäude und moderne Industrie zusammen: 14 Unternehmen aus der optisch-feinmechanischen Industrie laden ein zur Entdeckungsreise durch das restaurierte Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert.

 

Von Raum zu Raum führt ein Lichtstrahl durch das Proträt einer Industrie mit Zukunft. Einen Moment im Bild festhalten, Kleines groß und Fernes nah sehen. Seit 150 Jahren beflügeln diese Träume die Ingenieure und Physiker in Wetzlar. Im Viseum wird das Porträt einer Industrie in "zehn Bildern" dargestellt. Dabei handelt es sich um verschiedene Themen wie z.B. "das Licht", "das Auge", "Gesetze der Optik", "Augenoptik" und "Fotografie". Unser Führer durch das Viseum, Herr Menz, versuchte uns voller Begeisterung diese Themen näher zu bringen.

 

Nach Beendigung der Führung, und wiederum vielen Eindrücken, ging es zu Fuß zurück zum Forum. Hier nahmen einige von uns gleich den nächsten Zug zurück nach Gießen, während andere die Zeit und die Gelegenheit noch zum Bummeln und Eis essen nutzten und etwas später zurückfuhren.

 


 

  

 

Heringsessen im Poseidon am 22.02.2012  

 

Beim ersten offiziellen Heringsessen am Aschermittwoch trafen sich rd. 30 Personen in unserm Stammlokal, dem Poseidon. Dieses Mal waren auch viele Partner mit von der Partie.  Der leckere Heringssalat wurde auf großen Platten serviert, dazu gab es Kartoffeln. Es hat wohl allen geschmeckt – die Platten waren zum Schluss alle leer. Wir hatten einen sehr unterhaltsamen Abend. 

 

 


 

Fahrt zum Südbahnhof/Ffm – Livemusik mit   Joy Fleming am  25.03.2012

  

 

Sonntagmorgen trafen sich  einige Mitglieder der Flotten 58er Damen am Bahnhof in Gießen um nach Frankfurt zum Südbahnhof zu fahren. Hierbei handelt es sich nicht um einen Bahnhof, sondern um ein

 

Musiklokal.


Das Gebäude wurde 1914 im Stil des Neoklassizismus erbaut und wurde in den siebziger Jahren unter Denkmalschutz gestellt.
1995 fand das ehemalige Musiklokal "Schlachthof Frankfurt" im Südbahnhof ein neues Domizil. Seither hat sich der Veranstaltungsort Südbahnhof als Toplocation Frankfurts etabliert.

Kulturelle Events wie der traditionelle Jazz-Frühschoppen, vielfältigste Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Theater und Kabarett sowie Fernseh- u. Hörfunkübertragungen haben den Südbahnhof als Veranstaltungsort auch weit über die Grenzen Hessens hinaus bekannt gemacht.

 

Und einen solchen Event wollten auch wir an diesem Tag genießen. Es ein Konzert mit der in Mannheim aufgewachsenen Joy Fleming.

 

Diese war bis 1974 nicht nur die einzige deutsche Soulinterpretin von Rang, sondern auch die einzige deutsche Sängerin und Song-Autorin, der in ihrer Muttersprache Bluestöne gelangen. Ihren Neckarbrücken-Blues sang sie Ende 1972 auf einer Singleplatte in Mannheimer Dialekt und bestimmte mit dieser Soul-Moritat die deutschen Funk-Hitparaden, nachdem Joy Fleming jahrelang mit dem Ensemble Joy and the Hit Kids vornehmlich durch amerikanische GI-Kneipen getingelt war.

Nach wechselvoller Karriere und einigen Tiefschlägen geriet ihr Album „Vocals And Keyboards Only“ zu einem Meisterwerk und zu einer der ausgereiftesten Gesangs-LPs mit Standards in englischer Sprache, die je in Deutschland produziert worden sind. Seither sind sich Deutschlands Kritiker einig, wer den Titel „Beste Blues- und Rocksängerin“ verdient: Joy Fleming, denn wo immer sie auftritt, versetzt sie den Saal mit Herz und Stimme in einen regelrechten Taumel.

 

Begleitet von ihrer jahrelangen Band wird sie ohne Zweifel wieder ihr Publikum verzaubern.

 

 

Und das tat sie auch. Wir hörten ein wunderbares Konzert. Leider ereignete sich in der Pause hinter der Bühne ein Unfall. Die Künstlerin stürzte und kam mit sichtlichen Schmerzen auf die Bühne zurück. Doch das geplante Programm wurde von ihr durchgezogen mit den Worten: The Show must go on! Respekt!


 


 

 

Grillnachmittag im Kanu-Club Wieseck am 23.06.2012

 

Der Wiesecker Kanu-Club widmet sich ausschließlich dem Freizeit- und Familiensport. Das Vereinsheim und Bootshaus an der Lahn liegt im Inselweg unterhalb der Badenburg.

 

Hier trafen wir uns am Nachmittag und wollten uns vorab beim Paddeln Appetit zu holen. Doch leider führte die Lahn so viel Wasser, des es uns ungeübten Paddlern zu viele Schwierigkeiten bereitet hätte und wir diese Unternehmung lieber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben.

 

Heike und Manu hatten Tische und Stühle gestellt und alles schön dekoriert.Ihre Männer sorgten später für Glut zum Grillen und beaufsichtigten den Grill. Hierfür herzlichen Dank, denn beides ist nicht ihr großes Hobby.

 

Bei sonnigem Wetter ließen wir es uns gut gehen. Steaks, Würstchen und diverse Salate mundeten vortrefflich.  

 


 

 

Wanderung zur Burg Gleiberg am 1.9.2012        

 

Nach und nach trudelten neun Wanderschwestern am vereinbarten Treffpunkt "Neustätter Tor" ein. Pünktlich um fünf nach elf ging es los in Richtung Olgas Garten. Den ersten Halt machten wir direkt hinter der Lahnbrücke und genehmigten uns einen selbst angesetzten Brombeerschnaps. Dieser sollte nicht die einzige Stärkung bleiben. Mit flottem Gang marschierten wir am westlichen Lahnufer zu unserem Etappenziel.

 

Herzlich wurden wir gegen 12 Uhr empfangen und mit einem leckeren Salat-Buffet überrascht. Der Abschied sollte uns schwer fallen, aber wir hatten ja ein großes Ziel: die Burg Gleiberg in Wettenberg Krofdorf. Nach dieser vitaminreichen Stärkung ging es mit dem Motto "Genieße den Tag" um 13.45 Uhr, immer mit Blick auf unsere Zielburg, rasch querfeldein weiter.

 

Die Gipfelburg auf dem gleichnamigen Berg „Gleiberg“. Der Basaltkegel erhebt sich 308 Meter über NN.

 

Nachdem wir den Gießener Ring überquert hatten, zog es uns schnell weiter. Um 14.20 erlaubten wir uns einen kurzen Halt vor dem Extremen Aufstieg. Wieder liefen wir über Wiesen und Stoppelfelder und nutzten für die Steigung den Hinweis eines Wanderschildes "noch 0,9 km". Für diese 900m benötigten wir ca. 45 Min, ohne Rast aber mit Verschnaufpause. Zum Austoben kam uns gerade der Spielplatz unterhalb der Gleiburg recht.

 

Endlich, nach weiteren 200m Steilanstieg, erreichten wir um 15.20 Uhr unser Ziel. Nach kurzem Rundum-Blick gönnten wir uns einen wohl verdienten Kaffee. Pünktlich um 16.00 Uhr begann die Führung mit Fr. Wagner vom Gleiberg-Verein. Frau Wagner hat uns sehr anschaulich die Geschichte der Gleiburg vorgetragen. Sie führte uns per pedes durch die alten Mauern und durch die Jahrhunderte (750 - 2012), insgesamt erzählte Frau Wagner 90 min lang und wir lauschten und staunten.

 

Geschichte der Burg Gleiberg


Heribert von der Wetterau machte die Burg 949 zur Residenz seiner Grafschaft Gleiberg. Nach seinem Tod gelangte die Burg an seinen Schwiegersohn Friedrich von Luxemburg, den Begründer des luxemburgischen Grafenhauses. Die Burg gilt als möglicher Geburtsort der Kaiserin Kunigunde um 980.

 

Eine bekannte historische Gestalt aus dem 12. Jahrhundert ist Clementia von Gleiberg. Sie gründete 1129 auf dem Schiffenberg bei Gießen das Augustiner-Chorherrenstift.              

 

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg 1646 von Truppen des Landgrafen von Hessen-Kassel zerstört. Da ihr keine militärische Bedeutung mehr zukam, wurde auf einen Wiederaufbau verzichtet. Am 30. Juni 1816 kam die Burg durch Tausch vom Herzogtum Nassau an das Königreich Preußen.

 

Der Gleiberg war im 18. und 19. Jahrhundert oft Ziel von Protestzügen der Studentenschaft der Universität Gießen. Bekannt wurde auch das seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare Gasthaus „Zur Spießpforte“ am Fuß der Burg. Seit etwa 1860 trägt es den Namen „Zum schwarzen Walfisch“.

 


Die Burg ist heute noch als eine imposante Ruine vorhanden und ein beliebtes Ausflugsziel. Der Gleiberger Turm ist ca. 31 Meter hoch und bietet Sicht auf fast den gesamten Landkreis Gießen.     
                                                      

Seit 1879 befindet sich die Ruine im Besitz des Gleibergvereins, der sich um ihre Erhaltung bemüht. In der Unterburg sind ein Restaurant und mehrere Wohnungen eingerichtet.

 

Nach dem sehr informativen Vortrag kehrten wir in den Albertus-Garten hungrig ein. Die Spezialität des Hauses - Elsässer Flammkuchen - wurde mit großem Appetit verzehrt. Alle wurden wir mit Fahrgemeinschaften um 19.00 Uhr nach Hause gebracht.

 

Nachlese: Es war ein toller Tag und Petrus war uns wohl gesonnen. Für die Zukunft wünschen wir uns rege Beteiligung an den angebotenen Events. Sie alle sind für unsere Flotten 58er eine Bereicherung der Gemeinsamkeit.


 

Oktoberfest im Kartoffelsack in Heuchelheim am 03.10.2012

 

Zum gemütlichen Beisammensein trafen wir uns ab 11:00 Uhr im Kartoffelsack in Heuchelheim.

 

Oktoberfesr mit Bayrischem Buffet war das Motto des Tages. Dazu erschienen einige von uns Damen zünftig im Dirndl.

 

Oktoberfest 2012 in Heucchelheim

 

Was am Buffet angeboten wurde warf die Frage auf: Was ess ich denn?

 

Leberknödelsuppe,

          Käse-Wurstsalat,

                    Weíßwürste,

                               Obatzda und Brezeln,

                                         Schweinebraten,

                                                   Minihaxen oder doch

                                                             Leberkäse mit Spiegelei?

 

Und nach all diesen Köstlichkeiten gab es noch Kaiserschmarrn mit warmen Pflaumen oder rote Grütze mit Vanillesoße. Es war für jeden Geschmack was dabei.

 

Musi lieferten die "Trojanos" - eine 2-Mann-Kapelle. Die Musik passte zum Thema Oktoberfest und das eine oder andere Lied wurde mitgesungen und geschunkelt.

Fröhlich und bei guter laune feierten wir so gemeinsam unser Oktoberfest.

 


 

Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Michelstadt am 01.12.2012

 

 

Zur Abfahrt des Busses trafen wir uns am Berliner Platz -  am "Rentnerbahnhof" (auch wir werden älter). Zum Auftakt wurde unser Brombeerschnaps verkostet, der nichts an Qualität eingebüßt hatte.

 

Zusammen mit den 61er Damen machten wir uns auf zur Fahrt nach Michelstadt. Als Überraschung lag für jeden ein Säckchen mit Nüssen und Schokolade auf dem Platz.

 

 

 

 

 

Unterwegs gab es an einer Raststätte eine Halt und wir wurden mit köstlicher Kartoffelsuppe, heißen Würstchen und Brötchen verköstigt.

 

So gestärkt erreichten wir am frühen Nachmittag Michelstadt.

 

Nach unserem Gruppenfoto - mit Nussknacker - machten wir uns auf, den Weihnachtsmarkt zu erkunden.

 

 

Auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt befinden sich über 100 Verkäufhäuschen in besonders schöner Holzbauweise, die in den Straßen und Gassen um das weltbekannte Fach-werk-Rathaus aus dem Jahre 1484 stehen.

 Vielseitig ist deren Angebot mit schönen Dingen, die als Geschenk- und Weihnachtsbedarf zum Schauen und Kaufen einladen.

Auch für das leibliche Wohl der vielen Marktbesucher aus nah und fern ist bestens gesorgt. Es gibt viele leckere Sachen, deren Duft zum Probieren schon von weither einlädt. Der Ausschank von Heißgetränken jeder Art erfolgt in den bekannten Keramikbechern, deren Motive jährlich wechselnd eine schöne Erinnerung an den Marktbesuch sind.

Es gibt viele Markteinrichtungen in Holzbildhauer- und Drechslerarbeit, die von den Fachklassen der beruflichen Schulen des Odenwaldkreises künstlerisch hergestellt wurden und besondere Schmuckstücke sind.

 

 

 

Da ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßer Darstellung der Weihnachtsgeschichte im Hof der historischen Kellerei. Ebenfalls dort dreht sich die Weihnachtspyramide mit ca. 7 m Höhe, deren Motive aus dem Erzgebirge weithin sichtbar sind. Lebensgroße Nussknackerfiguren sind Marktsymbole und zugleich Orientierung innerhalb des weitläufigen Marktbereiches. Ebenfalls als Großfiguren sind die Holzbildhauerarbeiten einer Singgruppe, mehrerer Räuchermännchen bekannt.

Im Schenkenkeller in der Kellerei gibt es eine Vielzahl von Kunsthandwerk zu erleben. Dort haben auch die Holzbildhauer, Drechsler, Elfenbeinschnitzer und Tischler der beruflichen Schulen des Odenwaldkreises ihre Schauwerkstatt eingerichtet.


Über allem liegt der Duft von gebrannten Mandeln, Weihnachtsbäckerei und Heißgetränken, die an vielen Marktständen zum gemütlichen Verweilen einladen. So wird der Weihnachts-marktbesuch in Michelstadt zu einem besonderen Erlebnis.

Ein jeder von uns fand das passende für sich auf dem Weihnachtsmarkt – ob jetzt zum Essen, Trinken oder Mitbringsel für sich selbst oder als Weihnachtsgeschenk für seine Lieben.

Zu späterer Stunde war im Lokal zum „Grünen Baum“ mit seiner Fachwerkfassade und seinem unverwechselbaren Charme eines typischen Odenwälder Gasthauses Plätze für uns reserviert. Hier fanden sich so nach und nach viele der Mitfahrer ein, um den Tag ausklingen zu lassen.

Nach Schließung des Weihnachtsmarktes ging es mit dem Bus wieder zurück nach Gießen. Die Fahrtzeit verkürzten wir uns mit singen – egal ob Volkslieder, Weihnachlieder oder Schlager. Wir hatten unseren Spaß.