Start Startseite Rückblicke So war unser 2015

Aktivitäten 2015

Fahrt zum Senckenberg - Museum am 24.01.2015

Die erste Unternehmung des Jahres führte uns ins Senckenberg Museum in Frankfurt/M. Dieses ist eines der großen Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt die heutige Vielfalt des Lebens, die Entwicklung der Lebewesen sowie die Verwandlung unserer Erde mit Exponaten aus den Bereichen Biologie und Geologie.

Vor dem Gebäude wurden wir bereits von den zwei Nachbildungen großer Dinosaurier empfangen. Im Museum hatte jeder die Möglichkeit, dieses nach eigenem Interesse zu erkunden.

Begonnen wurde an der rekonstruierten, in den Boden eingelassenen Fährte eines Titanosaurus, die in den überdachten Lichthof mit Saurierskeletten führte. Kult-Status genießen die Dinosaurier-Skelette des Museums. Das größte Skelett ist 18 Meter lang und stammt aus Wyoming (USA).

Von hier aus konnte man im Erdgeschoß Meeressaurier und Fische, Mineralien, Wale und Elefanten, Fossilien der Grube Messel und Anatomie im Glas („eingelegte“ Herzen, Nieren, Hirne etc.) besichtigen und bestaunen.

Laut Wikipedia verfügt das Museum über die weltweit größte und artenreichste Schausammlung von Vögeln. Es sollen mehr als 1000 Stück sein. Viele davon haben wir im Obergeschoss gesehen. Außerdem sind dort viele Säugetiere und Fische ausgestellt und es finden sich Informationen über die Entstehung der Pflanzen und die Entwicklungsgeschichte des Menschen. Wir haben auch vor Lucy gestanden, die als unser aller mögliche Mutter bezeichnet wird.

Im 2. Obergeschoß gab es die Sonderausstellung Grasland, Yaks und wilde Pferde. Hier konnten wir eine echte mongolische Jurte und ihre Einrichtung sehen, aber auch die in dieser Region üblichen Gebetsfähnchen und Gebetsmühlen – die natürlich von uns in Bewegung gesetzt wurden. Als zweite Sonderausstellung wurde die beeindruckende Fotoausstellung „Pferde“ von Yann Arthus-Bertand gezeigt.

Nach einem gemeinsamen Abschluss im Bistro des Museums ging es wieder zurück nach Gießen.

 

 

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Heringsessen am 18.02.2015

Der Aschermittwoch ist der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit, die bis Ostern dauert. Vorbei sind die Tage, an denen wir nach Lust und Laune geschlemmt und gefeiert haben. Wer es ganz traditionell hält, verzichtet in jedem Fall an diesem besonderen Fastentag auf Fleisch und knöpft sich den Fisch vor. Nicht minder wohlschmeckend präsentiert sich uns da der Hering. Das wahrscheinlich bekannteste Gericht des Aschermittwochs ist der Heringssalat.

Und eben diesen bekamen wir, gemeinsam mit den 58er Herren und Partnern, zum ersten Mal in unserem neuen Stammlokal „Panorama“ serviert. Über 40 Personen nahmen das Angebot wahr und hatten gemeinsam einen unterhaltsamen Abend.

M. F. 02/15

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Wanderung rund um Allendorf/Lahn am 1.3.2015

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Bei unserer Wanderung wollten wir die unmittelbare Nachbarschaft von Gießen erkunden. Der Gießener Stadtteil Allendorf befindet sich unweit der Lahn und etwa 5 km von der Gießener Innenstadt entfernt. Im Westen grenzt Allendorf an Wetzlar, im Nordosten an Kleinlinden und im Südosten an Lützelinden. Mitten durch das Dorf fließt der Kleebach, der in Allendorf in die Lahn mündet.

Wir hatten Glück, der nächtliche Regen hörte auf und unserer Wanderung stand nichts mehr im Wege. Wir trafen uns in Klein-Linden an einem Supermarkt, da hier auch die Autos geparkt werden konnten.

Im Sommer 2013 ist in unserem Nachbardorf der 6,5 km lange Rundwanderweg Allendorf/Lahn eröffnet worden. Auf 15 Schautafeln entlang des Weges wird auf die Geschichte eingegangen. Den Rundwanderweg liefen wir ab Schautafel 4, da der Bau des neuen Kreisverkehrs am Eingang von Allendorf umgangen werden musste. Wir liefen bis zu dem 225 Meter hohen „Aussichtsgipfel“, unter dem jede Menge Müll lagert. Es handelt sich hierbei um die ehemalige Kreisabfalldeponie Gießen – Allendorf/Lahn. Durch die hier aufgestellten Schautafeln konnte man in alle Himmelsrichtungen gut bestimmen, was es so alles zu sehen gab.

 

 

 

Im Allendorfer Bürgerhaus stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mahl, bevor wir den restlichen Rundweg in Angriff nahmen. Gut gelaunt beendeten wir nach ca. 4 Stunden den Rundgang.

M. F. 03/15

 

 

 

 

Tagesfahrt nach Worms 25.4.2015

Mit kleiner Verspätung starteten über 30 Personen per Bus mit Guido Hofmann in die Nibelungenstadt Worms. Zur Stadtführung trafen wir uns am Siegfried Brunnen.


Er wurde 1921 aufgestellt, ist mit vier großen Bildwerken zu den Haupthandlungen der Nibelungensage versehenen und hat einen von einer Siegfriedfigur bekrönten Aufbau.


Als Standort wählte man den Platz neben der
Dreifaltigkeitskirche.

 

 

 

Hier begann – nach einem Gruppenfoto - unsere Tour mit dem Motto: Mit Feuer und Flamme auf Drachenjagd im sagenhaften Worms. In Worms tummeln sich wahrhaftig überall große und kleine, alte und junge Drachen auf Mauern, Machtsymbolen oder Münzen. Sie hüten einen Schatz aus Geschichte und Geschichten. Wir wurden eingeladen, mit Feuereifer dabei zu sein, die Drachen in ihren Verstecken aufspüren! Rund 1,5 Stunden dauerte diese Führung durch Worms, die von unserer Stadtführerin sehr kurzweilig gestaltet wurde.

 

 

Anschließend hatten wir Zeit für andere Wormser Sehenswürdigkeiten wie z. B. den Dom St. Peter - einer von drei Kaiserdomen. Der Dom St. Peter gehört gemeinsam mit den Domen in Mainz und Speyer zu den großartigsten Schöpfungen romanischer Kirchenbaukunst. Der Wormser Dom, auf dem höchsten Punkt der Wormser Innenstadt gelegen, ist das bedeutendste Bauwerk der Wormser Romanik. Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter Anderem die Papstwahl (Leo IX.) im Jahr 1048. Heute ist der Dom eine katholische Pfarrkirche, die 1925 durch den Papst zur „Basilica minor“ erhoben wurde.

Auch der Jüdische Friedhof "Heiliger Sand" ist einen Besuch wert. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1058/59. Damit ist der "Heilige Sand" in Worms der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Europa. Der Alte Judenfriedhof zählt zweifellos zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern im Wormser Stadtgebiet. Er hat aufgrund seines Alters, der Jahrhunderte langen, ununterbrochenen Belegung, des Erhaltungszustandes, der Zahl und Bedeutung der hier bestatteten Persönlichkeiten aus dem jüdischen Worms sowie aufgrund des beispiellos reichen Inschriftenmaterials aus nahezu 900 Jahren europäischen Rang.

 

Und für die nicht an der Kultur der Stadt Interessierten stand die lange Fußgängerzone mit ihren vielen Geschäften zum Shoppen zur Verfügung.

Wir trafen uns dann wieder am Siegfriedbrunnen, um gemeinsam zum „Wormser Hagenbräu" zu laufen. Dies ist seit jeher ein Stück der Wormser Stadtgeschichte. In der Nibelungenstadt direkt an der Rheinpromenade gelegen, weiß man, was zum Wohlfühlen dazugehört. Hier hatten wir zum gemeinsamen Abschluss Plätze reserviert. Neben guter traditioneller Küche, werden hier Spezialitäten aus der Region und Bierspezialitäten serviert.

Was gehört hier dazu? Natürlich ein Bier aus der eigenen Bierbrauerei. Diese wurde auch besichtigt bevor wir den Heimweg antraten.

Radtour 28.6.2015

Wir trafen uns am späten Vormittag in "Weigels Bistro" in Heuchelheim, um hier den angebotenen Brunch zu genießen. Bei strahlendem Sonnenschein waren im Außenbereich Plätze reserviert.

Wir genossen die Vorspeisen wie Tomate/Mozzarella, gefüllte Pilze, gegrilltes Gemüse, Schinkenplatte, Rösti mit Lachstatar und einiges mehr, das Hauptgericht mit z.B. Schweinelende Saltimbocca, Gemüse und gebratene Polenta. Zum Abschluss gab es Pannacotta mit Erdbeermus. Dazu angeregte Gespräche am Tisch.

Radtour

So gestärkt ging es anschließend per Rad durch die schöne Lahnaue, entlang am Heuchelheimer See und dem Dutenhofener See bis nach Dorlar zum dortigen Lahnuferfest. Hier wurde einige Zeit verweiltund sich für die Weiterfahrt gestärkt. Es ging weiter an der Lahn entlang Richtung Atzbach. Hier entdeckten wir zwei große Storchennester mit drei bis vier Jungstörchen, die aber noch nicht fliegen konnten. Zurück zum Dutenhofener See machten wir noch einen Stopp am "Anker" und freuten uns hier auf ein schattiges Plätzchen, Erfrischungsgetränke und Eis. Danach trennten wir uns, und jede fuhr per Rad nach Hause um dort den Rest dieses Sommertages zu genießen.

Grillen mit den 58er Herren 8.8.2015

Im Vereinsheim der Vogelfreunde Wieseck hatten die 58er Herren in diesem Jahr die Grillfeier organisiert. Die Damen spendierten leckere Salate, und zum Grillen war extra jemand engagiert, so dass alle das Fest genießen konnten. Das Wetter spielte mit und wir konnten gemeinsam den Nachmittag und Abend bei leckeren Steaks, Salaten und Getränken verbringen. 

Fahrt zum Tiger-Palast  23.8.2015

Tigerpalast 2015

Mit dem Bus ging es vom Parkplatz an den Hessenhallen am Sonntagnachmittag in Richtung Frankfurt zum Tiger-Palast.

Nach dem Eintreffen wurden wir je nach Wunsch mit Kuchen, Kaffe oder anderen Getränken versorgt.  Dann begann das Programm, wobei die Tigerpalast-Band für die richtige Atmosphäre sorgte. Die Musiker begleiteten die Artisten mit aufwendigen Arrangements, die alle Darbietungen auf der Bühne perfekt unterstützten.

Conférencier Jo van Nelsen stimmte uns auf das Programm ein und immer wieder während des Programms überraschte er mit alten Chansons und frechen Liedern z.B. Texte von Friedhelm Kändler: Witzig führte er durch den Nachmittag.

Yuka und Satomi eröffneten das Programm mit einer rasanten Vorführung auf dem Einrad. Wie Eiskunstläufer wirbelten sie auf ihren Rädern über die Bühne.

Der nächste Programmpunkt war eine Jonglage. Pavel aus Moskau jonglierte mit Ringen und Reifen, auf dem Kopf und mit dem Fuß.

Eine alte Circuskunst wurde wieder zum Leben erweckt, die Kontorsion. Gummigleich und hinreißend schön bewegte sich Svetlana scheinbar völlig frei von bewegungshemmendem Knochenbau. Faszinierend, zu sehen, was man so alles mit dem Körper machen kann.

Der schräge Illusionist Voronin  aus Kiew mit seiner einzigartigen Mischung aus Comedy und klassischer Magie begeisterte dann auf der Bühne.

Nach einer kurzen Pause wurde ein Teil des Publikums auf die Bühne umgesetzt und im Zuschauerraum eine Freifläche geschaffen.
Hier wurde innerhalb kürzester Zeit eine Anlage zum Seiltanz aufgebaut und dann erhielten wir von zwei Seiltanz-Künstlern eine hervorragende Darbietung.

Dann wurde die Fläche von Darkan genutzt. Er konnte fliegen - zumindest an den Strapaten (eine Art Seile) über den Köpfen der Gäste im Tigerpalast.

Weiter ging das Programm dann wieder auf der Bühne mit Vanessa Alvarez. Sie begeisterte mit ihrer eleganten und scheinbar mühelosen Antipoden-Jonglage zum Klang spanischer Gitarren. Es machte Spaß, ihr zuzuschauen wenn sie auf dem Rücken liegend mit ihren Füßen Tücher jonglierte  – selbst eine Gitarre lies Vanessa Alvarez auf ihren Füßen tanzen.

Nach einem ereignisreichen Nachmittag mit vielen Eindrücken und rund 2 Stunden Programm ging es dann wieder per Bus nach Hause.

 

Fahrt nach Wetzlar 17.10.2015

 

wetzlarMit einer Gruppe von 26 Personen fuhren wir an diesem Samstag per Bahn nach Wetzlar. Nicht geplant, aber wunderbar in den Programmablauf passte, dass in Wetzlar an diesem Wochenende Gallusmarkt war. Beim Gallusmarkt in Wetzlar ist die Innenstadt eine einzige Festmeile. Es ist der größte mittelhessische Markt. Von der Altstadt, über die Langgasse, dem Karl-Kellner-Ring bis zur Bahnhofstrasse fanden wir die verschiedenen Angebote, wie den Händlermarkt, den französischen Markt, den historischen Wochenmarkt und die Wetzlarer Einkaufsmeile. Die über 150 Verkaufsstände ließen kaum noch Wünsche offen.

Beim Bummeln, angebotene Waren Bestaunen und auch Einkaufen verbrachten wir die Zeit bis zur Stadtführung „Speisen wie zu Lottes und Goethes Zeiten“. Bei diesem kulinarischen Spaziergang durch Wetzlar lernten wir die Orte kennen, an denen schon der junge Goethe einkehrte.

Im Jahr 1772 traf Goethe in Wetzlar ein. Der junge Jurist, 22 Jahre alt, sollte ein Praktikum am Reichskammergericht absolvieren. Er lernte bald eine junge Wetzlarerin, Charlotte Buff, kennen und lieben. Aber Charlotte war bereits versprochen. Nach einem Sommer verließ Goethe bereits wieder Wetzlar. Das Haus der Familie Buff besichtigten wir von außen.Im

An den verschiedenen Plätzen, auf denen früher zum Beispiel der Eisenmarkt, Getreidemarkt oder Käsemarkt stattfand wurden wir von unserem Stadtführer mit entsprechenden Lebensmitteln zum probieren versorgt wie Käse, Brot, Wust, Wein und zum Abschluss noch ein „Werthers Echtes“. Der kulinarische Abschluss dieses Rundgangs war dann ein gemeinsames Essen im Restaurant „ Zum Postreiter“. Als Menü gab es Apelwein-Zwiebelsuppe mit Röstbrot, Gekochte Ochsenbrust mit Meerrettich-Soße und Salzkartoffen, sowie Joghurtcreme mit Beerenkompott.

So gestärkt machten wir uns auf Richtung Gießen, dass wir kurz vor 22.00 Uhr erreichten. Wir hatten wieder gemeinsam einen tollen Tag.

Musenkeller 14.11.2015

Die Theatergruppe im Musenkeller unter der Bonifatiuskirche gab in diesem Jahr ein Stück von Woody Allen (wird in diesem Jahr 80 Jahre) mit dem Titel „Vorsicht Trinkwasser“.

Die Handlung spielt in der US-Botschaft eines fiktiven Landes hinter dem Eisernen Vorhang. Der Botschafter hat eine dringende Reise anzutreten und muss während seiner Abwesenheit notgedrungen seinen tollpatschigen Sohn Axel mit der Führung der Geschäfte betrauen. Kaum ist der Vater abgereist, poltern Walter Hollander, seine Frau Marion und deren Tochter Susan in die Botschaft und stellen Axel vor eine brisante Aufgabe: Hollander, ein US-Amerikaner und Besitzer eines Partyservice, befindet sich mit seiner Familie auf einer Urlaubsreise durch Europa und gibt sich dabei seinem neuen Hobby, der Fotografie, hin. Unbeabsichtigt hat er dabei einige „harmlose“ Aufnahmen in einem Sperrgebiet gemacht und wird daher nun von der Geheimpolizei der Spionage verdächtigt und verfolgt.

Es wird die Auslieferung gefordert, Axel jedoch gewährt der Familie Asyl – schließlich habe man mit solchen Vorkommnissen Erfahrung. Davon zeugt zum Beispiel Vater Drobney, ein Geistlicher, der sich vor sechs Jahren ebenfalls durch Flucht in die Botschaft einer Verfolgung entzogen hat und sich nun mit dem Studium und der Vorführung verschiedener Zaubertricks die Zeit vertreibt. Während sich Axel sich in die reizende Susan verliebt und dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt, bringt Walter durch seine aufbrausende Art ebenfalls Unruhe in die Botschaft.

Axel setzt alle Hebel in Bewegung, um die Familie aus ihrer misslichen Lage zu befreien und organisiert sogar einen Austausch gegen einen gefangenen Agenten der Gegenseite. In der Aufregung vergisst er jedoch völlig, dass mit dem Sultan von Bashir Besuch ins Haus steht, von dessen Zufriedenheit ein wichtiges Ölgeschäft abhängt. Natürlich geht alles schief: Der Austausch platzt, weil der Agent kurz vor seiner Wiedereinbürgerung Selbstmord begeht, während der Sultan von Bashir bei seiner Ankunft von Walter aufs Gröbste beleidigt wird.

Derweil wird die Botschaft von Demonstranten belagert. Schließlich hat Axel in all dem Chaos aber doch die zündende Idee: Nachdem der Sultan von Bashir während des zu seinen Ehren arrangierten Festaktes überreichlich dem Alkohol zugesprochen hat, steckt er kurzerhand Walter und Marion Hollander in dessen Gewänder. So können beide – verkleidet als der Sultan und seine Hauptfrau − unerkannt die Botschaft verlassen. Die Tochter, die sich stark zu Axel hingezogen fühlt, willigt dagegen ein, seine Frau zu werden und gewinnt auf diese Weise gleichzeitig auch diplomatische Immunität. Die Familie ist somit am Ende aus ihrer Lage erlöst und auch Axel profitiert von der verfahrenen Situation, indem er die hübsche Susan gewinnt. Auch in diesem Jahr begeisterten die Darsteller wieder mit ihrem Engagement und den Dialogen.

Der Musenkeller war fest in der Hand der „50ziger“, da außer uns auch noch ein zweiter Jahrgang anwesend war. Wir alle haben den Abend genossen und freuen uns bereits auf’’s nächste Jahr.

 

 

Weihnachtsfahrt nach Ulm 28.11 - 29.11.2015

Samstagfrüh starteten wir mit einem Bus der Fa. Gimmler nach Ulm. Die Fahrzeit verkürzten wir uns mit unserem Brombeerwein, weiteren Leckereien und viel Spaß.

Das Hotel Maritim in Ulm erreichten wir nachmittags, bezogen die Zimmer und machten uns gemeinsam auf den Weg Richtung Ulmer Münster. Hier findet alljährlich der Weihnachtsmarkt statt.

Einen besseren Standort hätte es für den Ulmer Weinachtmarkt nicht geben können: Direkt zu den Füßen des gotischen Münsters, mit dem höchsten Kirchturm der Welt, hatten die Aussteller 130 reich geschmückte Buden aufgebaut. Ob Krippen, handgeformte Kerzen, Handtaschen aus Filz, Weihnachtsschmuck, Liköre, Süßes, Gesottenes und Gebratenes, halt alles was zur Weihnachtszeit gehört – oder zumindest die Wintermonate angenehmer macht. Besondere Attraktion auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt ist die Ulmer Glashütte, in der wie vor tausend Jahren Glas geschmolzen und vor den Augen der Zuschauer zu Kunstwerken gestaltet wird – u.a. auch der Ulmer Spatz. Dieser soll der Sage nach einen „entscheidenden Tipp“ beim Bau des Ulmer Münsters gegeben haben und ist daher im gesamten Stadtbild präsent. Liebevoll gestaltet ist auch die Krippe auf dem Markt mit lebendem Esel und Schafen, im Märchenwald fährt eine echte Dampflokomotive ihre Runden, in der Jurte wird zum Innhalten und Märchenerzählen eingeladen und die Firma Steiff präsentiert eine Winterlandschaft mit beweglichen „Bewohnern“. Und über allem schwebt ein Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln.

Ein Teil von uns besuchte gleich den Markt oder ging in die Einkaufsmeile, andere besuchten das Fischerviertel. Dieses ist an der Mündung der Blau in die Donau gelegen, und das bedeutendste Altstadtensemble Ulms. Einst Heimat der Handwerker, haben sich heute im malerisch restaurierten Quartier Restaurants, Galerien und kleine Fachgeschäfte angesiedelt. Und wer wissen möchte wie das laut Guiness-Buch schiefste Hotel der Welt aussieht – dessen Neugier wird hier auch befriedigt. Die alles konnten wir dank dem Wetterschutzheiligen Petrus bei kühlem und trockenen Wetter genießen.

Abends hatten wir uns an einem Stand verabredet, tranken noch einen Glühwein und machten uns dann auf die schwierige Suche nach einer Gaststätte mit Platz für 16 Personen – was ursprünglich nicht geplant war. Das Ulmer Münz Cafe im Herzen der Altstadt hatte mit viel gutem Willen noch Plätze und bot saisonale Gerichte und dazu passende Getränke. Besonders hatte es uns hier ein warmer Bratapfellikör mit Sahne angetan. Zurück zum Hotel ging es entlang der Donau. Hier ging es noch in die Piano-Bar, wo bei Live-Musik die Tanzfläche lockte.

Der Sonntagvormittag stand zur freien Verfügung, und jeder konnte das noch besichtigen, was er am Vortag nicht geschafft hatte. Dann ging es per Bus wieder Richtung Gießen.

 

Weihnachtsfeier im "Panorama" 11.12.2015

Zum ersten Mal fand unsere Weihnachtsfeier nach einem weiteren erfolgreichen Jahr in unserem neuen Stammlokal „Panorama“ statt.

Mehr wie 1/3 unserer Mitglieder traf sich zu einem fröhlichen Abend.

Die Tische waren weihnachtlich dekoriert und für uns war ein Bereich im Lokal abgetrennt worden, sodass wir "unter uns" waren. Wir wurden mit Sekt begrüßt, der von den Wirtsleuten spendiert war. Eine leckere Suppe wurde uns am Tisch serviert und dann wurde das Büfett gestürmt. Auch hier hatten wir uns bei der Auswahl bemüht, für jeden Geschmack etwas dabei zu haben. Als krönenden Abschluss bekamen wir eine warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne gereicht.

 

Und dann gab es Wichtel-Geschenke. Hierbei hatten wir wie auch die letzten Jahre viel Spaß – beim eigenen Geschenk und beim bewundern, was andere so erhalten hatten. Als dann auch noch das ein oder andere Geschenk (z.B Keramik-Gans) mit Sekt getauft wurde, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

Wir freuen uns auf die Unternehmungen im nächsten Jahr.