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So war bislang 2018

Schön, dass ihr vorbei schaut.

Unsere Aktivitäten beginnen mit dem ersten Stammtisch am 10. Januar.

Wenn Du an uns 58-erinnen interessiert bist, komm doch einfach mal vorbei.

2018 ist das Jahr des Hundes (1922, 1934, 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006,2018) – unser Jahr! Nutzen Sie es, um in Ihrem Leben einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Sie sind pflichtbewusst und wissen, was Sie wollen. Gerechtigkeit ist eines der Dinge, die Ihnen besonders am Herzen liegen. Dafür sind Sie auch bereit, sich gegen Widerstände durchzusetzen.

 

Museums-Besuch in Frankfurt am 20.1.2018

Unsere erste gemeinsame Veranstaltung in diesem Jahr führte uns per Bahn nach Frankfurt ins Museum für Kommunikation.

Das Museum wurde am 31. Januar 1958 als Bundespostmuseum eröffnet und gehörte zu den ersten Museen am Frankfurter Museumsufer.

Im Untergeschoss ist eine neue Dauerausstellung „Mediengeschichte“: von der Keilschrift bis zur Datenbrille zu sehen. Hier kann man eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation machen: Anhand von bahnbrechenden Erfindungen, kuriosen Erlebnissen und ungewöhnlichen Schicksalen spannen wir auf 2500 qm den Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille.

Wir hatten uns das Museum aber vor allem wegen der Sonderausstellung „Oh Yeah! Pop Musik in Deutschland“ ausgesucht. Diese Ausstellung muss man nicht nur gesehen, sondern vor allem gehört haben.

Zu Beginn wurde man mit Kopfhörern ausgestattet und dann beginnt der Rundgang.

90 Jahre Popmusik in Deutschland: Vom Swing der 1920er-Jahre über die Beat-Ära, Punk, die Neue Deutsche Welle, Techno und Hip Hop bis zu heutigen Trends. An Soundstationen kann man Musiktitel, Radio- und Filmbeiträge hören, geht auf eine Zeitreise durch die eigene Vergangenheit. Viele der Titel laden dazu ein, gleich mitzutanzen oder auch mitzusingen – den die meisten der Titel waren uns bekannt Nicht nur Hits werden präsentiert, auch Schlager, Kurioses und Vergessenes gab es zu entdecken.

Auch wird der kulturelle Background der jeweiligen Popmusik-Epochen präsentiert. Die Sound Lounge lädt zum Hören und Relaxen ein. 60 Songs von Marlene Dietrich bis Pur ergänzen die Klangerlebnisse. Weiterhin leben beim Anblick von Plakaten, Platten- und CD-Covern alte Erinnerungen wieder auf.

Die von uns zu Beginn der Besichtigung ausgemachte Zeit reichte nicht aus und so wurde kurzfristig noch mal verlängert.

Anschließend ging es zur Kleinmarkthalle, wo wir im dortigen Restaurant alle Platz und leckeres Essen vorfanden. Nach einem Ausgiebigen Rundgang anschließen ging es wieder nach Hause.

 

 

Heringsessen am 14.2.2017

Da das das beliebte Garnelen-Essen leider ausfallen musste (der „Anker“ in Dutenhofen bot es in diesem Jahr nicht an) gab es aber am Aschermittwoch leckeren Hering in der Gaststätte „Hellas“ bei Maria im Wißmarer Weg 123. Für alle, die keinen Fisch mochten, gab es leckere Alternativen aus der Karte. Mit 31 Personen war der Abend gut besucht, und der Heringssalat sowie auch die individuell ausgesuchten Gerichte mundeten allen.

 

Fahrt zum 10-jährigen Jubiläum: 4-Tage Bodensee Termin: 28.04.2018 bis 01.05.2018

Reiseverlauf:

 

1. Tag - 28.04.2018 - Samstag

Der Einstieg erfolgte in einen Bus der Firma Schwalb um 7.00 Uhr morgens an den Hessenhallen. Unterwegs wurde eine Pause eingelegt, in der es als Überraschung für die Teilnehmer ein Frühstück gab. Wir hatten bei der Fa. Schalb jeweils zwei belegte Brötchen geordert, die lecker belegt waren.

Da die Zimmer im Hotel Bodensee-Hotel Kreuz erst ab 15.00 Uhr bezogen werden konnten, gab es noch einen Stopp bei der Wallfahrtskirche Birnau. Sie ist eine Maria geweihte Barockkirche, liegt am Nordufer des Bodensees und zählt zu den wichtigsten Wallfahrtskirchen der Region. Sie enthält eine barocke Ausstattung mit Fresken, Stuckaturen und Skulpturen und hat in Anlehnung an den Petersdom sieben Altäre.

Die Sicht über den Bodensee war bei sonnigem Wetter hervorragend, der Weg bis zu unserem Hotel kurz.

Im Hotel brachten wir nur die Koffer auf die Zimmer und gleich ging es weiter zur Stadtführung nach Friedrichshafen welches ca. 25 km direkt am Ufer des Bodensees entfernt lag.

Der Gästeführer zeigte uns den historischen Schlosssteg. Das Wahrzeichen der Stadt, die Schlosskirche, die heute zu den berühmten oberschwäbischen Bauwerken des Barocks zählt konnten wir leider auf Grund einer Probe für ein am nächsten Tag stattfindendes Konzert nicht besichtigen. Bei einem Spaziergang entlang der Uferpromenade mit einem grenzenlosen Ausblick auf den Bodensee und das Alpenpanorama erfuhren wir die interessante Geschichte der Zeppelinstadt, deren Wurzeln bis ins 5. Jahrhundert zurückreichen. Per Bus ging es dann in die Außenbezirke, wo wir den Flughafen des hier stationierten Zeppelin zu sehen bekamen.

Am Dornier-Museum gab es einen kurzen Aufenthalt – und hier flog auch ein Zeppelin über uns weg.


Nach der Stadtführung waren im Restaurant „Bella Vista“ fürs Abendessen Plätze im 1. Stock reserviert. Bei bestem Wetter waren die Fenster geöffnet und wir hatten einen traumhaften Blick über den Bodensee. Per Bus wieder zu unserm Hotel ging. Hier ließen wir es uns in der Bar noch so richtig gut gehen.

2. Tag - 29.04.2018 – Sonntag

Nach dem Frühstück starteten wir um den Bodesee zur Insel Mainau.

Hier wurden wir zu einer Führung über die Insel erwartet, die sehr informativ gestaltet wurde.

Schon 1827 ließ der ungarische Fürst Esterházy den heutigen Schlosshof anlegen und pflanzte wertvolle exotische u. einheimische Pflanzen. 1853 erwarb Großherzog Friedrich I. von Baden die Insel Mainau als Sommersitz. Er vergrößerte den Baumbestand, schuf das Arboretum und ließ den "Italienischen Rosengarten" anlegen, ebenso brachte er Zitronen- und Orangenbäume sowie Palmen auf die Insel Mainau.

Die Blütenpracht, die wir zu sehen bekamen, war unbeschreiblich. Über 450 Tulpensorten und über 1 Mill. Tulpen (die zu unserem Glück noch nicht verblüht waren) verwandelten die Insel in ein Blütenmeer.

Der Urweltmammutbaum (Metasequoia) gilt als lebendes Fossil. Aus diesem Baum wurde hier auf der Insel aus vielen Stecklingen eine Allee gepflanzt – und zwar in Jahr 1958. Die Allee war also so alt wie wir.

Die Vorstellung von Frühling stellt die Italienische Wassertreppe dar: allein hier blühten 5.000 Tulpen und Narzissen.

Die Italienische Blumenwassertreppe verbindet die Mediterran-Terrassen und den tiefer gelegenen Uferbereich durch einen Wasserlauf. Die Kaskade ist dem Stil italienischer Renaissancegärten nachempfunden und wird von säulenförmigen echten Zypressen begleitet.

Das Palmenhaus mit seinen Palmen und Orangenbäumen ist das  exotische Herz der Blumeninsel. Mehr als 20 verschiedene Palmenarten sind hier zu sehen, darunter eine über 15 Meter hohe Kanarische Dattelpalme. Hier wurde z.Zt. eine Orchideenschau unter dem Motto „ Auf Tarzans Fensterbank“ gezeigt und begeisterte die Besucher. Über 3.000 Exemplare von Orchideen konnten bestaunt werden. Gleichzeitig waren die Besucher eingeladen, sich auf die Spuren von Tarzan zu begeben. Zu sehen war außerdem eine Ausstellung mit einzigartigen Aufnahmen des international renommierten Naturfotografen Christian Ziegler über die Bonobos, einer mit Schimpansen verwandten Affenart, die im Regenwald der Republik Kongo beheimatet ist.

Als weitere Besonderheit gab es an diesem Sonntag im Schlosshof auch noch einige Oldtimer zu besichtigen.

Ins Palmenhaus gingen wir noch kurz gemeinsam mit unserer Führerin, die dann die Führung beendete und wir die Insel noch auf eigene Faust durchstreifen konnten.

Um das Schmetterlingshaus zu besichtigen, brauchte man an diesem Tag schon etwas Geduld und musste auch etwas anstehen – aber es lohnte sich. Es ist das zweitgrößte Schmetterlingshaus Deutschlands. Eine exotische Landschaft lies Tropenfeeling aufkommen. Bei 90% Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 25°C und 30°C konnte man frei fliegende tropische Falter aus aller Welt in vielen Arten bestaunen. Es waren an mehreren Orten Futterstellen aufgestellt, an denen man dann immer gleich mehrere Falter beobachten konnte.

Nachdem wir dann den ganzen Nachmittag einen wahren Blütentraum genossen hatten, fanden wir uns wieder zusammen, um per Schiff nach Meersburg zu fahren. Dort angekommen, warteten wir erst mal leider vergebens auf unseren Bus. Unser Fahrer hatte nicht bedacht, dass es zwei Anleger gab und erwartete uns natürlich am falschen. Wir fanden dann aber doch wieder zusammen.

Dann fuhren wir zurück zum Hotel, hatten kurz Zeit zum erholen – oder einem Aperitif in der Bar – und fuhren dann nach Hagnau ins Restaurant „Seeblick“ zum Abendessen. Auch hier haben wir wieder hervorragend gegessen.

3. Tag - 30.04.2018 – Montag

Heute ging es nach dem Frühstück per Bus nach Meersburg, wo wir wieder von einer Stadtführerin erwartet wurden.

Die reizvolle Lage Meersburgs, gebaut an einen steilen Rebhang direkt am See, zog schon immer die Menschen an. Die mittelalterliche Burganlage prägt noch heute das Stadtbild.

Um repräsentative Bauten ordnen sich kleine Gässchen und Plätze mit herrlichen Aussichtsterrassen. Bei unserem Spaziergang wurde uns auch die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff „vorgestellt“. Sie verbrachte ab 1841 einen Teil ihrer Zeit bei ihrer Schwester auf der Meersburg und erlebte hier ihre intensivste Dichterphase.

Zum Abschluss der Führung ging es auf die Terrasse des neuen Schlosses, von der wir eine wunderbare Aussicht über den See und auf die Bergketten der Alpen hatten.

Danach konnten wir die Stadt noch nach eigenen Interessen erkunden, bevor es am frühen Nachmittag weiterging nach Schloss Salem.

Auch hier wurden wir wieder in Empfang genommen und wurden auf einem Rundgang durch Weinkeller, Kloster mit Speisesaal der Mönche, Kreuzgang und Münster geführt. Hierbei bekamen wir nacheinander 3 Weine zur Verkostung angeboten. Das ganze wurde sehr interessant mit Geschichten zur Salemer Weinkultur ergänzt.

Abendessen gab es heute als (vorbestelltes) Menü im Hotel wobei wir zwischen Huhn und Fisch wählen konnte – es wurde aber auch auf verschiedene Wünsche eingegangen.

 

4. Tag - 01.05.2018 – Dienstag

Die gemeinsamen Tage am Bodensee sind schon wieder beendet. Die Heimreise stand bevor.

Wir machten auf der Rückreise erst mal einen Abstecher in die Schweiz. Hier machten wir einen Stopp beim größten und wasserreichsten Wasserfall Europas – dem Rheinfall von Schaffhausen.

Mit 23m Höhe und 150m Breite lockt dieser Wasserfall zahlreiche Besucher. Die Weiterfahrt führte durch schöne hügelige Gegend des Breisgaus. Leider war diese auch sehr kurvig, was nicht jede Mitfahrerin vertrug.

Geplant war noch ein Stopp in Freiburg. Rechtzeitig erfuhren wir, dass dort eine Kundgebung zum 1. Mai auf dem Marktplatz mit mehreren Tausend Besuchern stattfinden solle (wir erfuhren in nachhinein, dass es Ausschreitungen und Festnahmen gab). Daraufhin änderten wir kurzfristig das Programm und hielten in Titisee. Hier hatten sogar einige Geschäfte geöffnet – auch wenn es meist Läden mit den typischen Souvenirs wie Kuckucksuhren und Schwarzwälder Schinken waren.

Danach ging es dann auf die Autobahn, wo wir an diesem Feiertag ohne Stau!! wieder zu Hause ankamen.